Ghost Hybride Lector: neues E-MTB von Ghost mit Race-Genen + exklusiver Test

Ghost Lector Hybride 2018 E Mountainbike
Foto: Lukas Hoffmann

Mit dem neuen Hybride Lector stellt Ghost ein interessantes E-Hardtail vor. Wir haben uns das neue E-Bike angeschaut. Plus: erster Fahrtest des Ghost Hybride Lector.

Kurz & Knapp: E-Mountainbike Ghost Hybride Lector

  • Shimano Steps 8000 Antrieb
  • Akku mit 500 Wh Kapazität
  • leichtestes Modell soll dank Carbon-Rahmen 16,8 kg wiegen
  • Mix aus 27,5+ und 29 Zoll / Hinterreifen in 2,8 Zoll Breite

Lector: Ein großer Name für ein E-Mountainbike?

Lector. Dieser Name steht bei Ghost Bikes für das schnellste Bike des Unternehmens. Mit dem Race-Hardtail gehen sonst die Mädels des Ghost Factory Racing Teams im Worldcup auf Punktefang. Das Bike ist bei Racern und Marathon-Rennfahrern beliebt.

Nun baut Ghost auch ein E-Mountainbike mit dem prestigeträchtigen Namen. Wie sein Bruder ohne Motor ist auch das Hybride Lector ein Carbon-Hardtail. Das Gewicht soll folglich rekordverdächtig für ein E-MTB sein: In der leichtesten Ausstattung soll das Hybrid Lector nur 16,8 kg auf die Waage bringen.

Rahmen & Antrieb am Ghost Hybride Lector

Beim Antrieb setzt Ghost auf den bewährten Shimano Steps E-8000 Antrieb. Für viel Bodenfreiheit verbaut Ghost eine 165mm Kurbel am Steps-Antrieb. Der Akku ist formschön ins Unterrohr eingefügt, komplett integriert ist er allerdings nicht. Das soll nochmals das Gewicht des Carbonrahmens senken und die Kühlung des Akkus optimieren. Ebenfalls ist so Platz für einen Flaschenhalter an dem raceorientierten Hybride Lector.

Den Lenkwinkel setzt Ghost mit 65,8 Grad fest, in Größe L soll der Reach am Bike 448mm betragen, was relativ lang ist. Das Bike lässt sich dadurch wendig um die Kurven zirkeln, ist bei Highspeed-Abfahrten aber dennoch sehr fahrstabil.

Ghost Hybride Lector: Die Modell-Varianten

Vier verschiedene Modelle stehen beim Ghost Hybride Lector zur Wahl: Drei Lector-Modelle sind auf Fahrspaß gepolt. Sie haben eine 120-mm-Gabel und Variosattelstützen verbaut. Für Puristen gibt es außerdem eine Variante mit Starrgabel, die nur 16,8kg auf die Waage bringen soll.

Viel Grip für Power auf dem Trail: Plussize am Heck

Neu ist am Hybride Lector der breite Hinterreifen. Für maximalen Grip verbaut Ghost einen Plussize-Pneu in 2,8 Zoll Breite. Vorne übernimmt ein 29er-Reifen den Vortrieb. Das Konzept von Ghost: Durch den breiten Pneu hinten viel Grip und Sicherheit vermitteln, während der dünnere Vorderreifen für die Agilität des Bikes zuständig ist. Ob das Konzept aufgeht?

Das Ghost Hybride Lector im Video:


Foto: Lukas Hoffmann Ghost Lector Hybride 2018 E Mountainbike

Erster Test: So fährt sich das neue Ghost Hybride Lector

MOUNTAINBIKE-Online Redakteur Lukas Hoffmann durfte als erster Journalist weltweit das neue Hybride Lector als finalen Prototypen fahren. Sein Eindruck: "Das Ghost-Lector mit E-Antrieb ist echt ein launiges Rad. Der Shimano Steps-Antrieb schiebt kraftvoll und harmonisch bergauf, lediglich im Boost-Unterstützungsmodus ist mir der Motor zu hektisch. Das Laufradkonzept mit 27,5 Zoll Reifen hinten und 29 Zoll vorne geht voll auf: In engen Kurven, speziell in Spitzkehren, lässt sich das Lector Hybride leicht um Kurven zirkeln, die breiten 2,8 Zoll-Reifen hinten haben massig Grip. Dank potenter Pike-Gabel hat man auf dem Hybride auch bergab Spaß - so viel ein Hardtail eben zulässt. Was mir besonders gefällt: Dank des geringen Gewichts kann man das Bike auch bergab sehr gut in die Kurven werfen - das kenne ich von schwereren E-Mountainbikes ganz anders."

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