E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern
Foto: Hymer

Elektromobilität ist das Zukunftsthema, doch bei Wohnmobilen könnte das aus Sicht von Hymer noch etwas dauern.

Elektro-Wohnmobile könnten noch etwas auf sich warten lassen. Hymer-Geschäftsführer Jochen Hein sagt, warum das so ist. „Wir selbst sind an gewissen Themen dran, aber aus meiner Sicht wird das noch eine Zeit lang brauchen.“

Akku-Leistung noch zu schwach

Um mit einem Wohnmobil 500 Kilometer zurückzulegen, brauche man eine starke Akkuleistung - und habe ein großes Gewicht an Bord. „Man wird im Moment niemals ein reines Elektrowohnmobil unter 3,5 Tonnen schaffen, auch in den nächsten fünf bis sechs Jahren nicht - mit der entsprechenden Reichweite.“

Hinzu komme die Ladedauer: „Einen Tesla lade ich heute in einer Stunde zu 80 Prozent auf“, sagte Hein. Für ein Wohnmobil brauche man mindestens das drei- oder vierfache der Zeit. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Familie, die in den Urlaub fährt, nach 500 Kilometern vier Stunden Pause machen möchte, um die Batterien zu laden.“

Hoffnung auf neuee Akku-Generationen

Allerdings schreite die Entwicklung schnell voran. So gebe es beispielsweise an den Universitäten Forschungen etwa zur Ladezeit und zu neuen Richtungen im Bereich der Akkutechnik. „Wenn da ein Durchbruch kommt, das schmeißt alles über den Haufen.“

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