Stiftung Warentest: Nicht jeder Kinder-Fahrradsitz ist sicher

Stiftung Warentest: Nicht jeder Kinder-Fahrradsitz ist sicher
Foto: Hersteller

Die Stiftung Warentest hat wieder Kindersitze fürs Fahrrad getestet. Allerdings sind nur neun von 17 Modellen empfehlenswert.

Viele Radfahrer nutzen Kindersitze, um die Kleinsten schnell und umweltfreundlich von A nach B zu transportieren. Doch nicht alle Fahrradsitze sind sicher. Die Stiftung Warentest hat 17 Modelle getestet.

Aktuell wurden 5 Sitze zur Montage vor dem Fahrer für Kinder bis 15 Kilogramm getestet und 12 zur Montage am Sitzrohr hinter dem Fahrer für Kinder bis 22 Kilo.

Vier Kindersitze fallen durch

Zwei Sitze der beliebten Firma Britax Römer schnitten mit „mangelhaft“ ab, weil sich die Gurte zu leicht öffnen ließen. Kinder könnten die Sicherungen so selbst öffnen, was die Tester als gefährlich einstufen.

Zwei weitere Kindersitze schafften den Test nicht: Beim Belleli Tiger Relax fanden sich in Polster und Sitzschale bedenkliche Stoffe, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Beim Bobike Exklusive Mini hielt im Dauertest die Fußstütze nicht durch, sie brach.

Neun Sitze empfehlenswert

Immerhin neun der 17 getesteten Sitze stuft die Stiftung Warentest als empfehlenswert ein. Diese guten Kindersitze gibt es sogar schon ab 60 Euro, sie können aber auch bis 150 Euro kosten. Generell rät die Stiftung Warentest zu einer Beratung im Fachhandel, denn Kindersitz und Fahrrad müssen zusammenpassen.

Der Test „Kindersitze fürs Fahrrad“ ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test zu finden.

Darauf müssen Sie bei Fahrrad-Kindersitzen achten:

Foto: Stiftung Warentest